Amministrazione / Riferimento
Konfigurationsoptionen
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Riferimento
Alle Optionen von sitrep serve zum Nachschlagen. Jede Option lässt sich auf drei Arten setzen:
- als Kommandozeilen-Flag, zum Beispiel
--port 8080, - als Umgebungsvariable, zum Beispiel
SITREP_PORT=8080, - in der Konfigurationsdatei, zum Beispiel
port: 8080.
Die Reihenfolge, wenn eine Option mehrfach gesetzt ist: Flag vor Umgebungsvariable vor Konfigurationsdatei vor Standardwert.
Konfigurationsdatei
Die Datei ist YAML. Mit --config <datei> geben Sie sie an. Ohne --config liest sitrep eine Datei config.yaml im Arbeitsverzeichnis, falls es sie gibt. Das Paket installiert /etc/sitrep/config.yaml und der systemd-Dienst übergibt sie mit --config. Eine ausführlich kommentierte Vorlage ist packaging/config.yaml im Quellcode.
- Die Schlüssel heissen wie die Flags und werden mit Bindestrichen geschrieben (
log-level). Schlüssel mit Unterstrichen werden stillschweigend ignoriert. - Die Optionen für Dateianhänge sind verschachtelt (
storage.attachments.…, siehe unten).
Umgebungsvariablen
Jede Option hat eine Umgebungsvariable SITREP_<SCHLÜSSEL>. Der Schlüssel wird gross geschrieben, Bindestriche und Punkte werden zu Unterstrichen. Aus database-url wird SITREP_DATABASE_URL, aus storage.attachments.max-size wird SITREP_STORAGE_ATTACHMENTS_MAX_SIZE.
Für ältere Installationen werden bei manchen Optionen weitere Namen akzeptiert (zum Beispiel DATABASE_URL). Sie stehen in der Tabelle unter «Weitere Namen». Verwenden Sie für neue Einrichtungen die SITREP_…-Namen.
Listen (allowed-origins, acme-domains) übergeben Sie als wiederholtes Flag, als kommagetrennten Wert in der Umgebungsvariable oder als YAML-Liste.
Server
| Option | Umgebungsvariable | Standard | Beschreibung |
|---|---|---|---|
--port | SITREP_PORT | 4180 | Port, auf dem sitrep lauscht. Bei HTTPS typischerweise 443, dann braucht die Binärdatei CAP_NET_BIND_SERVICE. Weitere Namen: SITREP_SERVER_PORT, SERVER_PORT |
--log-level | SITREP_LOG_LEVEL | info | Protokollstufe: debug, info, warn, error. Weiterer Name: LOG_LEVEL |
--allowed-origins | SITREP_ALLOWED_ORIGINS | leer | Erlaubte CORS-Ursprünge, zum Beispiel https://sitrep.example.org. Leer heisst: nur derselbe Ursprung. Weiterer Name: ALLOWED_ORIGINS |
--config | – | – | Pfad zur Konfigurationsdatei. Nur als Flag, nicht in der Datei selbst |
Datenbank
| Option | Umgebungsvariable | Standard | Beschreibung |
|---|---|---|---|
--database-url | SITREP_DATABASE_URL | leer | Verbindung zur Datenbank, PostgreSQL oder SQLite. Beispiele: sqlite:///var/lib/sitrep/sitrep.sqlite oder postgres://sitrep@/sitrep?host=/var/run/postgresql. Weiterer Name: DATABASE_URL. Dieser Schalter gilt für serve ebenso wie für migrate und access |
--migrate-on-startup | SITREP_MIGRATE_ON_STARTUP | false | Führt offene Datenbankmigrationen im Serverprozess aus. Das Paket erledigt das in einem eigenen Schritt vor dem Start (sitrep migrate up), dort bleibt die Option false. Weiterer Name: MIGRATE_ON_STARTUP |
Anmeldung
| Option | Umgebungsvariable | Standard | Beschreibung |
|---|---|---|---|
--oidc-issuer | SITREP_OIDC_ISSUER | leer | URL des OpenID-Connect-Anbieters. Weitere Namen: OIDC_ISSUER, OAUTH2_PROXY_OIDC_ISSUER_URL |
--oidc-client-id | SITREP_OIDC_CLIENT_ID | leer | Client-ID. Weitere Namen: OIDC_CLIENT_ID, OAUTH2_PROXY_CLIENT_ID |
--oidc-client-secret | SITREP_OIDC_CLIENT_SECRET | leer | Client-Secret. Weitere Namen: OIDC_CLIENT_SECRET, OAUTH2_PROXY_CLIENT_SECRET |
--oidc-redirect-url | SITREP_OIDC_REDIRECT_URL | leer | Rücksprungadresse, zum Beispiel https://sitrep.example.org/oauth2/callback. Weitere Namen: OIDC_REDIRECT_URL, OAUTH2_PROXY_REDIRECT_URL |
--cookie-key | SITREP_COOKIE_KEY | leer | Schlüssel zum Signieren der Sitzungs-Cookies. Erzeugen Sie ihn mit openssl rand -base64 32. Weitere Namen: COOKIE_KEY, OIDC_COOKIE_KEY, OAUTH2_PROXY_COOKIE_SECRET |
--insecure-local-auth | SITREP_INSECURE_LOCAL_AUTH | false | Erlaubt Zugriff ohne Anmeldung als festen lokalen Benutzer. Nur zum Ausprobieren, nie in Produktion. Weiterer Name: INSECURE_LOCAL_AUTH |
Regeln:
- Wenn
oidc-client-idgesetzt ist, müssen auchoidc-issuer,oidc-client-secretundoidc-redirect-urlgesetzt sein, sonst startet sitrep nicht. - Ist weder
oidc-client-idnochinsecure-local-authgesetzt, startet sitrep nicht.
Aufbewahrung
| Option | Umgebungsvariable | Standard | Beschreibung |
|---|---|---|---|
--auto-close-incidents | SITREP_AUTO_CLOSE_INCIDENTS | 0 | Schliesst Ereignisse automatisch, die so viele Tage offen waren. 0 schaltet es aus |
--auto-archive-incidents | SITREP_AUTO_ARCHIVE_INCIDENTS | 0 | Archiviert die Ereignisströme von Ereignissen, die vor so vielen Tagen abgeschlossen wurden. 0 schaltet es aus. Archivieren entfernt die laufenden Ereignisströme und löst einen Neuaufbau des Read-Models aus |
Dateianhänge
In der Konfigurationsdatei sind diese Optionen verschachtelt:
storage:
attachments:
enabled: true
backend: filesystem
max-size: 25mb
filesystem:
dir: "/var/lib/sitrep/attachments"
| Flag | Umgebungsvariable | Standard | Beschreibung |
|---|---|---|---|
--attachments-enabled | SITREP_STORAGE_ATTACHMENTS_ENABLED | true | Dateianhänge an Meldungen erlauben. Schlüssel in der Datei: storage.attachments.enabled |
--attachments-backend | SITREP_STORAGE_ATTACHMENTS_BACKEND | siehe unten | Wo die Dateien liegen: database, filesystem oder ephemeral. Schlüssel: storage.attachments.backend |
--attachments-max-size | SITREP_STORAGE_ATTACHMENTS_MAX_SIZE | 25mb | Maximale Grösse pro Datei, in Bytes oder mit Endung kb, mb, gb. Grösser als 25 MiB ist nicht möglich. Schlüssel: storage.attachments.max-size |
--attachments-dir | SITREP_STORAGE_ATTACHMENTS_FILESYSTEM_DIR | /var/lib/sitrep/attachments | Verzeichnis für die Dateien beim Backend filesystem. Es muss existieren und für den sitrep-Prozess beschreibbar sein. Schlüssel: storage.attachments.filesystem.dir |
Die Speicherorte:
database: Die Dateien liegen in der PostgreSQL-Datenbank. Mit SQLite ist das nicht möglich.filesystem: Die Dateien liegen auf der Festplatte. Das ist die übliche Wahl mit SQLite. Das Paket stellt es inconfig.yamlso ein.ephemeral: Die Dateien liegen in einem temporären Verzeichnis und sind nach einem Neustart weg.
Ohne Angabe nimmt sitrep database, wenn eine Datenbank-URL gesetzt ist, sonst ephemeral. Setzen Sie bei SQLite deshalb filesystem ausdrücklich.
HTTPS (TLS)
Lassen Sie alle Optionen dieses Abschnitts leer, wenn sitrep hinter einem Reverse-Proxy läuft, der HTTPS beendet. Das ist der übliche Betrieb. Sie können entweder ein festes Zertifikat oder ACME verwenden.
| Option | Umgebungsvariable | Standard | Beschreibung |
|---|---|---|---|
--tls-cert | SITREP_TLS_CERT | leer | Pfad zum PEM-Zertifikat. Aktiviert HTTPS zusammen mit --tls-key. Weiterer Name: TLS_CERT |
--tls-key | SITREP_TLS_KEY | leer | Pfad zum privaten PEM-Schlüssel. Weiterer Name: TLS_KEY |
--acme-domains | SITREP_ACME_DOMAINS | leer | Hostnamen, für die sitrep ein Zertifikat von Let’s Encrypt holt. Schaltet ACME ein und verlangt --port 443 |
--acme-email | SITREP_ACME_EMAIL | leer | Kontaktadresse für Hinweise des Zertifikatsanbieters |
--acme-cache-dir | SITREP_ACME_CACHE_DIR | /var/lib/sitrep/acme | Verzeichnis für Kontoschlüssel und Zertifikate. Es muss Neustarts überleben, sonst fordert jeder Start ein neues Zertifikat an und Sie erreichen die Grenzen des Anbieters |
--acme-directory-url | SITREP_ACME_DIRECTORY_URL | leer | Adresse des ACME-Verzeichnisses. Leer heisst Let’s Encrypt (Produktion). Zum Testen eignet sich https://acme-staging-v02.api.letsencrypt.org/directory |
Beim Paket liegen Zertifikat und Schlüssel als echte Dateien (keine Symlinks) in /etc/sitrep/tls. Der Dienst stellt sie im Dienstverzeichnis als tls_cert.pem und tls_key.pem bereit, entsprechend lauten die Werte tls-cert: "tls_cert.pem" und tls-key: "tls_key.pem".
Telemetrie
| Option | Umgebungsvariable | Standard | Beschreibung |
|---|---|---|---|
--telemetry-disabled | SITREP_TELEMETRY_DISABLED | false | Schaltet den Export von OpenTelemetry-Daten aus. Weiterer Name: OTEL_SDK_DISABLED |
Der Endpunkt ist beim Bauen eingebaut (https://telemetry.sitrep.ch). Mit den Standardvariablen von OpenTelemetry lässt sich das Verhalten anpassen:
OTEL_EXPORTER_OTLP_ENDPOINT=""überschreibt den eingebauten Endpunkt und schaltet den Export ohne Konfigurationsänderung aus.OTEL_RESOURCE_ATTRIBUTES=deployment.environment.name=productionändert den Namen der Umgebung, der mit jedem Signal mitgeschickt wird. Standard istself-hosted.
Entwicklung
| Option | Umgebungsvariable | Standard | Beschreibung |
|---|---|---|---|
--graphql-introspection | SITREP_GRAPHQL_INTROSPECTION | false | Schaltet GraphQL-Introspektion und den Playground ein. In Produktion ausgeschaltet lassen. Weiterer Name: GRAPHQL_INTROSPECTION |